Hosokawa Micron Powders bringt seine Expertise im Bereich Feinstvermahlung in die Herstellung eines Produktes ein, das sich zu einem Meilenstein bei der Bekämpfung der Corona-Infektion entwickeln könnte. Es geht hier um die Mikronisierung von Glas, das unter anderem in partikelfiltrierenden Atemschutzmasken verwendet wird und diesen ganz besondere Eigenschaften verleiht.

Für die Produktion dieser Masken wird das Glas zunächst bei Hosokawa Micron Powders sehr fein vermahlen und anschließend von unserem Kunden in einem speziellen Verfahren mit Metallionen dotiert. Diese Ionen sind bakterizid, d. h. sie inaktivieren viele Bakterien oder töten sie sogar ab. Die hier verwendeten Metallionen haben darüber hinaus aber auch eine viruzide Wirkung und können daher ebenfalls bestimmte Viren unschädlich machen. Hierzu zählen auch umhüllte Viren wie der SARS-CoV-2-Erreger.

Bei der Herstellung des Filtermediums für die Schutzmasken wird das dotierte und dann nochmals vermahlene Glaspulver in die Fasern des Filtermediums eingebettet. Aus diesem Filtermedium wird dann die Schutzmaske hergestellt.

So entsteht eine neue Generation von Schutzmasken, die Krankheitserreger nicht nur zurückhält, sondern sehr effizient inaktiviert. Dadurch kann die Maske länger und besser vor Erregern schützen als herkömmliche Masken und so das Infektionsrisiko senken. Die aktuelle Covid 19 Pandemie verhilft dieser revolutionären Technologie nun zum Durchbruch.

Im April 2020 wurden bei Hosokawa Micron Powders im Pilotmaßstab erste Mengen Glaspulver feingemahlen, die zur Herstellung von rund 1 Mio. antimikrobiellen Schutzmasken reichen.
In den kommenden Wochen läuft die Serienproduktion dieser Pulver bei Hosokawa Micron Powders an, um dem weltweit steigenden Bedarf an Masken nachzukommen.